Senior*innen – die unterschätzte Zielgruppe mit Kaufkraft
Viele Online-Shops fokussieren sich auf junge Zielgruppen – und lassen dabei eine kaufbereite, treue und wachsende Generation außen vor: Menschen über 60
Viele Online-Shops fokussieren sich auf junge Zielgruppen – und lassen dabei eine kaufbereite, treue und wachsende Generation außen vor: Menschen über 60
13 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Behinderung. Viele von ihnen sind kaufbereit – doch sie scheitern an schlecht umgesetzten Online-Shops. Das Problem heißt: fehlende Barrierefreiheit.
Funktionen
Gründer:innen und Freelancer entscheiden schnell – aber nicht spontan. Ihr wichtigstes Kriterium: Zeitersparnis. Features, technische Details oder Produktvergleiche überzeugen sie nur dann, wenn der konkrete Nutzen für ihren Arbeitsalltag sichtbar wird.
Freelancer und Gründer:innen wissen genau, was sie brauchen. Doch viele Online-Shops schaffen es nicht, sie auf der Website richtig abzuholen. Das Ergebnis: Der Besuch bleibt anonym – der Umsatz bleibt aus.
Dabei lässt sich mit einfachen Maßnahmen gezielt Leadgenerierung betreiben, ohne aufdringlich zu wirken.
Viele Online-Shops verlieren täglich Kund:innen, ohne es zu merken. Besonders Menschen mit hoher kognitiver Belastung – Autisten, Hochsensible, pflegende Angehörige – springen ab, wenn der Shop unübersichtlich, hektisch oder überladen ist.
Dabei suchen sie nicht weniger als andere – sondern gezielter. Nur: Sie bleiben dort, wo sie sich nicht überfordert fühlen.
Menschen über 60 kaufen online – wenn sie können. Viele Shops schließen sie ungewollt aus: kleine Schrift, verwirrende Navigation, kein persönlicher Support. Ergebnis: Kaufabbruch.
Viele Shop-Betreiber zögern, ihre Kommunikation inklusiver zu gestalten. Sie befürchten negative Reaktionen oder politische Konflikte. Doch genau diese Zurückhaltung kostet Umsatz und Chancen. Eine zielgerichtete, inklusive Ansprache ist kein Risiko, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Viele Marken zeigen im Juni eine Regenbogenflagge – und vergessen den Rest des Jahres, dass zur LGBTQIA+ Community echte Menschen gehören, die klare Erwartungen haben: Authentizität, Respekt und Sichtbarkeit.